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Donnerstag, 22. Januar 2015

Die Begrenzung unseres Seins

die existenz unseres ichs macht die begrenzung unseres seins aus; die unfreiheit unserer gedanken macht es uns möglich, zu agieren. unser herz, verborgen im gefängnis unserer eigenen rippen, ist die einzige, flüchtige sicherheit des lebens.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Wenn Hoffnungen zu groß werden

wenn hoffnungen zu groß werden, werden sie gefährlich.
wenn wir zu sehr daran festhalten, die enttäuschung unerträglich.
unsere träume halten uns am leben, geben uns die kraft zum atmen, aber irgendwann gehen wir daran zugrunde, weil wir es leid sind, uns täglich die gleichen bilder ins gedächtnis zu rufen und uns daran zu erinnern, dass es wichtig ist, daran zu glauben.
irgendwann vergessen wir, wofür wir kämpfen, wenn kein teil davon in sicht ist.
atmen müssen wir trotzdem.
manchmal werden hoffnungen zu groß, werden zu illusionen. es ist tatsächlich weit schwerer, realität von wunschvorstellungen zu trennen, als man uns vorgaukelt. wir sehen die welt nicht objektiv. wir sind verstrickt in einen netz aus verworrenen ansichten, von unserem eigenen gehirn gesponnen.
ach, was hat es für einen sinn. ich will die augen schließen und wieder öffnen, kurz blinzeln, und den schleier so vertreiben.

Donnerstag, 15. Januar 2015

open up

open your eyes
let the sun dazzle you
the rain refresh your mind.

open the window
to feel the fine breeze
or to hear the stormy winds.

open your heart
to feel the love you need
to fight the fear.

if it gets too dark
to stormy
or too cold
close the window
close your eyes
cease your thoughts
and sleep a while.

Dienstag, 13. Januar 2015

Mittwoch, 7. Januar 2015

love yourself! just the way you are

es ist einfach so, dass ich keine lust mehr auf diese falsche perfektion habe, ist doch alles so fake. wenn ich aus dem haus gehe, ist es mir immer mehr egal, ob ich von oben bis unten gestylet bin oder eben nicht. natürlichkeit ist doch viel liebenswerter, so viel menschlicher! und menschlichkeit braucht es. alles andere schafft nur distanz, und wir brauchen nähe. was interessiert es mich, was andere über mich denken; wenn man mich manchmal für etwas verrückt hält - na und? das bin ich doch auch! wenn deine verrücktheit kompatibel mit meiner ist, können wir freunde sein.
so.... just keep calm and smile; and love yourself! just the way you are.... :)✌

Dienstag, 6. Januar 2015

optimism

i am so lucky to be one of those people who just can be truly happy with what they have. doesn't mean i'm never discontent but i love my life in general, every part of it! doesn't mean i'm never sad or depressed or just mad at the whole world because everything is so shitty and seems without any hope or sense. but i can fit in wherever i am, whatever situation i am in, whatever place i turn out to spend some of my so precious time! i don't think it's unimportant where we are, who we are with, what decisions we take, i don't think it's the same in the end at all! but there are no wrong decisions, just new valuable experiences. everything is an opportunity to grow, that's how i see life

Die Wahrheit - über das Schreiben

die wahrheit kann aufgrund unserer verschiedenheit und der unterschiedlichkeit der realitäten in denen jedes individuum sich befindet nicht absolut sein. sogar jeder einzelne selbst nimmt jeden augenblick anders wahr, deshalb finde ich es wichtig, dass wir immer wieder aufschreiben was wir denken, wie wir fühlen, weil in diesem augenblick ist das die realität, und es ist wichtig, dass wir niemals vergessen, was wir einst dachten. wir sind die summe unserer erinnerungen, gefühle, winziger momente, wie unwichtig sie auch sein mögen. wenn wir dann, später, wieder durchlesen was uns vor langer oder auch vor nicht weit zurückliegender zeit durch den kopf ging, verstehen wir uns selbst, und vielleicht auch die welt, ein bisschen besser, denn die wahrheit, nach der jeder strebt, im großen und im kleinen, ist die summe aller wahrheiten in jedem augenblick.
deshalb schreibe ich für mein leben gern, auch unsinniges halte ich fest. aus überzeugung. ich will mich niemals selbst vergessen.
es geht nicht nur um inspiration für andere sondern vor allem um die erinnerung an sich selbst.

braucht diese welt dich?

braucht die welt
dieses gedicht
braucht die welt
diese strophe, diesen vers
braucht die welt
meine gedanken, meine worte,
will sie hören
wie ich die melodie meines herzens leise
leise vor mich hinsinge?

schritte
auf frischem schnee, auf staubiger erde
hinterlassen spuren
nicht bedeutungslos für den, der einen weg sucht
lange keinen findet
sich verirrt
deinen schritten kurz folgt
um etwas zu verstehen, was er nicht zu ignorieren geglaubt hat,
etwas zu finden, was er nicht zu suchen geglaubt hat.

fragst du dich auch oft
braucht die welt
ein weiteres gedicht
braucht die welt
diese strophe, diesen vers
braucht die welt
meine gedanken, meine worte,
will sie hören
wie ich die melodie meines herzens leise
leise vor mich hinsinge?

ich sage
schritte
auf frischem schnee, auf staubiger erde
hinterlassen ihre spuren nicht grundlos.

2015

hallo ihr lieben! ich wünsche jedem da draußen ein ganz frohes neues jahr, und dass er sich selbst verwirklichen möge, und momente erleben möge, an die er sich gerne zurückerinnert. ich selbst bin eigentlich nicht so der typ, der sich viel für das neue jahr vornimmt, ich finde, der 01.01. ist ein tag wie jeder andere, festgesetzt vom menschen. ein neues jahr beginnt für mich eher, wenn in meinem leben sich etwas grundsätzlich verändert. trotzdem habe ich mir heuer einiges aufgeschrieben, ich will meinem leben eine neue richtung geben; keine radikale veränderung, eher kleine dinge, die mir helfen sollen, meinem leben eine gewisse stabilität zu geben, die mich stützt. und mich wohl in meiner haut fühlen lassen sollen. ich wünsche mir einfach nur zufriedenheit.
dazu gehört auch, zu versuchen, soweit es möglich ist, denn inspiration muss reifen und schreiben funktioniert nicht auf knopfdruck, weil auch die gedanken zeit brauchen, sich zu formen, täglich einen post zu verfassen, oder wenigstens mit einer gewissen regelmäßigkeit.
hier mein tagebucheintrag dazu, wenige tage nach neujahr.

oft genug habe ich gegeben was man von mir wollte, habe mich als mittel zum zweck benutzen lassen, ein instrument; ha! praktisch.
ich will keine marionette mehr sein, ich will ehrlich geschätzt werden, ich bin genervt davon, immer energie in dinge zu stecken, die es einfach nicht wert sind, um dann irgendwann ausgelaugt in meinem bett zu liegen, und alles dafür geben würde, alles in tränen loslassen zu können.
ich werde wohl mehr auf meine eigenen bedürftnisse hören müssen, öfters mal nein sagen, stur sein, ein bisschen weniger freundlich, zwar ein ehrliches lächeln auf den lippen behalten, aber nie mehr ein aufgesetztes.
egoismus ist verwerflich, ich habe auch nicht vor, nur an mich zu denken. ich habe eher vor, viel an mir zu arbeiten.
das sind meine vorsätze für das neue jahr.

waking up

i hate to sleep. i hate the loss of consciousness. it's a daily excercise of dying. a daily excercise of letting go. and falling in to a dark hole of fearful weirdness.
well, i actually hate falling asleep more than sleeping. at least when you're asleep you discover your secret places, make weird journeys, you move in another dimension wich is exciting! your soul is resting, while your brain continues his work in a very free way. but lying in bed waiting for your eyes to finally close sucks. the more does the fear of the thoughts that may overcome. i know, it's probably my fault. nontheless as it seems my soul doesn't really want to rest.
because i'm too curious. i don't want to sleep, i want to see, to think, to understand. i want to live, i don't want to lose any time. sometimes i love to sleep, because i feel the urge to forget everything for a few hours, to forget to think, so i can let go this everlasting nervousness.
but i love to wake up. to a very fresh morning, a brand new day, you see the sun fighting against the clouds? an invitation to hope, an opportunity to start over again! a riminder to how damn lucky we are are and a demand to enjoy it.
#bethankful