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Freitag, 30. Mai 2014

Darkness

nun bin ich wieder allein, in der dunkelheit, es ist nacht, meine gedanken und ängste gewinnen wieder an kraft, und ich verliere langsam meinen mut, kann mich ihnen nicht widersetzen, aber gehen lassen kann ich mich auch nicht... mein herz klopft, es droht in meinem brustkorb zu bersten, ich winde mich, doch vor mir selbst kann ich nicht davonlaufen nicht mehr. ich versuche zu schlafen, um zu vergessen und morgen, mit dem aufgehen der sonne, meine positivität zurückzubekommen, damit die beklemmende furcht der lebensfreude weicht. ich weiß, es ist nur die erschöpfung, die mir alles nimmt, mich einsam macht, es ist pure schwäche, fehlende standhaftigkeit, aber kann ich die immer von mir verlangen? ich... ich will was erleben. und ich weiß, leben ist ein risiko, die kontrolle an spaß zu verlieren ein noch größeres. leichtlebigkeit ist was ich suche, ist es leichtsinnigkeit, die ich finde? dieser teil von mir, der sich von nichts aufhalten lässt, der die pure essenz des augenblicks auskosten will, ist fatal. ich lasse mich mitreisen wie von einem tosenden strom. wo wird er wohl münden? wenn ich die steine geschickt umschwimme, dürfte ich wohl in der unendlichkeit des meeres landen...

Zersplittert

Puh. Gerade fertig gelesen, dieses superspannende Buch. Nun habe ich den ganzen Nachmittag praktisch ohne Unterbrechung, außer um eine Runde laufen zu gehen, auf dem Sofa verbracht, den Roman auf den Knien, verloren in einer ungerechten Welt, auf den Spuren eines Mädchens das dem Pfad der Gerechtigkeit zu folgen sucht, und doch, trotz aller Bemühungen, es nicht schafft, immer die richtgen Entscheidungen zu treffen. Kyla ist eine höchst menschliche Figur, die auf der Suche nach sich selbst oft das Ziel aus den Augen verliert, bis sie endlich lernt, auf sich zu hören.
Zersplittert ist der höchst gelungene Trilogieauftakt nach Gelöscht der Erfolgsautorin Teri Terri. Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Erinnerungen sind (für immer?) verloren, das Volk von den Lordern, den Mächtigen der Zukunft, in Angst und Schrecken versetzt.
Ist Platz für Liebe, wenn jeder nach Rache sühnt? Kann man in Zeiten der Verzweiflung überhaupt noch jemandem vertrauen? Gibt es Hoffnung, wenn jeder nach Blut strebt?
Das Buch lässt einen nicht mehr los, gefesselt ab der ersten Seite habe ich es sozusagen in einem Atemzug verschlungen. Die Charaktere werden feinfühlig analysiert. Die Sprache ist fließend. Manchmal ist die Geschichte etwas voraussehbar, aber es wird einem trotzdem nie langweilig, man blendet die Welt aus. Ich empfele es jedem, der sich gern mal vollkommen einer Geschichte verliert und ein Fan von gesellschaftshinterfragenden Zukunftsromanen und von Trilogien ist! Viel Spaß beim Lesen!!

Donnerstag, 29. Mai 2014

I'm the only one I've got

nur ich selbst weiß, wie schüchtern ich wirklich bin, wie dick mein panzer ist und wie tief ich fähig bin mich darin zu verkriechen ohne dass es jemand merkt, um mein verborgenstes inneres vor allen blicken zu schützen. damit ich vor niemandem mehr angst haben muss, nicht mal vor mir selbst. denn ich bin mir wohl mein größter feind, und teurerster freund.

Die Harmonie der Natur

als ich heute morgen eine beine auf der suche nach nektar zwischen den frisch erblühten, süß und schwer duftenden rosen summen hörte, erfüllte mich eine so große freude, manchmal kann ich die schönheit der welt und die sanftheit der wesen kaum fassen, alles wirkt so harmonisch, wie ein wünderschönes lied, komponiert von göttlichen wesen für uns, die wir es so gut wie möglich zu spielen versuchen.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Now and Death

ich denke, nach dem tod werden wir immer noch sein, wie wir jetzt sind. was fehlen wird, ist das bewusstsein. leben bedeutet bewusstsein, tot sein bedeutet vollkommenes sein ohne es zu wissen. eigentlich hat es doch keinen sinn, darüber nachzudenken, und noch weniger, das ende zu fürchten... wo kein leben, da kein schmerz. nun müssen wir uns mit den jetzt begnügen, sei es auch das einzig sichere in unserem leben. für immer, für nun.

Montag, 26. Mai 2014

Das Leben ist unfassbar

ich glaube, ich habe angst vor dem leben, es ist so seltsam, ich bin hier, ich bin, aber ich kann das sein weder fassen noch kontrollieren, die einzige sicherheit die wir haben ist das jetzt, so flüchtig und kurz, einaugenblinzelnistalleswaswirhaben, daran halten wir fest, für immer.

Freitag, 23. Mai 2014

Warmes Badewasser - ein Beitrag über unsere Feigheit

für jedes küken ist es schwierig, aus seinem ei zu schlüpfen. aber wenn es das nicht tut, wird es niemals das leben kennenlernen...

ich denke, uns menschen zeichnet eine große angst vor neuem aus. angst ist kein gefühl, wofür man sich schämen sollte, ganz im gegenteil, es ist überlebenswichitig. es schützt uns seit jeher vor zu riskanten aktionen. aber fortschritt  und besserung ist eben verbunden mit der überwindung dieser angst. das risiko ist da, aber das risiko ist es wert. wir sagen so viel, aber am ende tun wir gar nichts. es gibt immer eine ausrede; zu wenig zeit, zu kompliziert, zu viel stress. und natürlich der gedanke: wird schon jemand anderes dafür sogen. ich kann sowieso nichts ausrichten. BLÖDSINN! wie Gandhi schon sagte:
"sei du selbst die veränderung die du willst für diese welt."
was uns in der heutigen gesellschaft fehlt, ist der sinn für (eigen)verantwortung. wenn man sich etwas wünscht, muss man sich dafür einsetzen. es gibt immer menschen, die gleich denken. und für die eigenen überzeugungen lohnt es sich zu kämpfen. ich habe einen in diesem sinne inspirierenden artikel gefunden http://blogs.faz.net/10vor8/2014/05/05/warum-finden-wir-sie-schrecklich-reden-aber-dennoch-dauernd-ueber-sie-ueber-feministinnen-prenzlbergeltern-piraten-und-andere-randgruppen-die-die-welt-veraendern-wollen-1351/. werft mal einen blick rein und sagt mir dann eure meinung. ich denke nämlich, dass es einiges zu ändern gibt, es steht einiges an;
änderung des schulsystems,
mehr demokratie und freiheit,
vollkommende gleichberechtigung und emanzipation der frauen in allen bereichen,  denn wir sind gleich aber deshalb noch lange nicht identisch!,
nicht nur akzeptanz sondern respekt homosexuellen und transsexuellen gegenüber,
besinnung der wahren werte, an erster stelle repekt und liebe. eines tages nämlich sollte die welt eine einzige sein... spätestens wenn die kontinente in 250 millionen jahren wieder verbunden sein werden ;)
werden wir irgendwann die größe und den mut aufbringen, alte muster in unserem gehirn zu durchbrechen, uns fehler einzugestehen und die praktische gemütlichkeit unseres lebens hinter uns zu lassen - für eine bessere welt?
...es mag ja vielleicht utopisch klingen, aber das darf uns nicht davon abhalten, den ersten schritt zu machen. oder wollen wir schon bald im warmen badewasser der normalität ertrinken?   

Donnerstag, 22. Mai 2014

der weg

es wird der tag kommen, an dem meine träume wahr werden, der moment auf den ich immer noch warte, was für ein gefühl wird das sein, ihn zu leben... als würde man auf einem hügel stehen, vor sich das ganze leben ausgebreitet, auf der einen seite die vergangenheit, auf der anderen die zukunft, in perfektem gleichgewicht, nur für diesen einen augenblick. manchmal, wenn ich im park sitze, mit meinen besten freunden, lachend, in der einen hand eine bierflasche, in der anderen eine zigarette, dann weiß ich, auch wenn nicht alles glattlief und -läuft in meinem leben, auch wenn ich manchmal alles hinschmeißen möchte, man lebt für diese momente, auch wenn es mir oft dreckig ging und gehen wird, auch wenn ich viel zu viel falsch gemacht habe niemals gut genug sein werde... ich akzeptiere es und bereue nichts, ich darf nichts bereuen, denn es war der richtige weg, es ist der richtige weg, er hat mich hierhergebracht, und nun kann ich mich gehen lassen, auch mal die kontrolle verlieren, die umwege waren nötig, dass ich mich verirrt habe, hat mich weiser gemacht und nun habe ich genügend gefühlstiefe, die ich in verständnis umwandeln kann. ich habe auch nicht vor, mein leben glatt verlaufen zu lassen. ich will fallen, um den gegenwind zu spüren, stärke zu beweisen, in dem ich dagegen ankämpfe, wenn es auch sinnlos ist, vielleicht bringt es ja doch was. ich will die euphorie fühlen, später dann, sobald ich wieder oben stehe, und mich wieder königin der welt fühlen kann.
im moment bin ich okay, ich bin dabei nach oben zu klettern, ich bin an einem guten punkt, die aussicht von hier ist fantastisch, aber ich weiß, es ist nicht genug, ich muss weiter, für pausen gibt es im moment keine zeit, für tränen genausowenig, manchmal muss man sich selbst an zweiter stelle setzen. manchmal geht es um mehr.
ich kann es trotzdem kaum erwarten meinen weg für eine weile selbstständig zu gehen, ich will was erleben, das leben besser kennenlernen, neue perspektiven erproben. und ich will zu diesem moment kommen, in dem ich weiß, ich hab's geschafft, nun kann ich mir ein neues ziel setzen, ein größeres, um immer weiter zu wachsen.
es ist zwar wahr, dass das glück bereits in uns liegt und auch nicht ein ziel, sondern eine art zu reisen ist. aber, wie platon schon erkannte, sind wir menschen als einzelner nun mal nicht vollkommen, allein wird uns immer was fehlen. wir brauchen den anderen, um uns ganz zu fühlen, wenigstens ab und zu. wir brauchen die liebe des anderen. denn liebe ist ein edles gefühl, das, in seinem pursten zustand, nur das beste für den anderen, das universum und sich selbst will, und somit pure positivität und pures glück ausstrahlt.

Sonntag, 18. Mai 2014

Erebos

ich habe vor einigen monaten das buch erebos gelesen, und heute morgen hat es mich zu einer interessanten reflexion gefürt, als ich über aristoteles' definition des lebens nachdachte. laut ihm ist das, was uns alle verbindet ein gemeinsames ziel, zusammengefasst in unserer seele. vielleicht werde ich in einem zukünfitigen post näher darauf eingehen.
erebos ist ein spiel, und jeder, der es spielt, muss gewisse aufgaben erfüllen, die, je höher das level, immer riskanter und auch merkwürdiger sind. das erschreckende dabei ist, dass die aufgaben in der realen welt zu erledigen sind und das spiel außerdem zu denken vermag, so scheint es, aber man kann fast nicht anders, als ihm zu gehorchen. ich will jetzt keine details verraten, aber am ende des buches erkennt man, dass jeder spieler einzelne, an sich unbedeutende aufgaben zu erfüllen hatte, die jedoch ein gemeinsames ziel hatten: den mord einer person. wer sich weigerte, eine aufgabe zu erledigen, wurde nach der darwinschen evolutionslehre ausgeschieden. was wenn wirklich ein sinn hinter dem universum stecken würde, was, wenn wir nur hier wären, um eine kleinigkeit dazu beizutragen, ohne zu wissen, was und wieso?

Mittwoch, 14. Mai 2014

the edge

manchmal fühle ich mich so einsam, dass ich denke, ich habe nur mich, nur mich und meine gedanken. vielleicht weil ich weiß, dass nichts sicher ist, nichts für immer. ich fühle mich verfolgt, verlassen. verloren im strom der zeit, mit meinem schatten, der stumm und bedrohlich immer an meiner seite bleibt. aber ich habe die angst vor ihm abgelegt, die dunkle höhle in die er mich treibt genügt mir nicht, ich will mehr, ich will dich, ich will die welt. sie gehört mir, ich weiß es, ich regiere sie, ich führe regie in diesem theater, ich hasse das publikum mit seinen blicken, ohne das publikum ist alles sinnlos; ich bin auf der bühne, vor mir die kalten augen des todes. er klatscht beifall, ich komme der grenze näher, wann werde ich fallen? wird der letzte sprung der beste sein?

Dienstag, 13. Mai 2014

prometheus

fühlt euch mal hinein in die ganzen menschen da draußen die kein dach über den kopf haben und über jede bleibe froh sind, die sie finden. ich sitze gerade im krankenhaus, in dessen eingangsbereich ich mich verschanzt habe, um dem wind zu entfliehen, und wäre es doch nur für kurze zeit dass ich in der kälte verharren müsste. wieso haben wir so wenig mitgefühl mit den menschen der straße, wieso sehen wir sie als die bösen, wieso di missbilligenden blicke, wo sie doch die opfer unseres wohlstands sind? dazu fällt mir prometheus ein, der erschaffer der menschen in der griechischen mythologie, der, nachdem er die menschen mit dem feuer, also der wärme, der energie, ursprung alles seins, vor den zorn zeus' gerettet hatte, auf einen felsen genagelt wurde, und jede nacht kam ein adler, der ihm die leber zerstörte, die sich über nacht erholte. übrigens damals schon vermutete man wohl die große regeneratorische fähigkeit unserer leber, dies ist eine mögliche interpretation des mythos. was ich jedoch sagen wollte; nirgens ist zu lesen, dass die menschen prometheus, den vorausdenkenden, vielleicht personifikation der zeit, besonders ehren oder würdigen würden, ganz im gegenteil; er scheint sogar fast gehasst zu werden. genau wie luzifer übrigens, der lichtträger, prometheus' parallele in der christlichen religion, der sogar zu inkarnation des bösen wurde, obwohl er uns eben das licht brachte. wahrscheinlich tendiert der mensch dazu, andere herunterzusetzen, entweder aus faulheit, etwas zu ändern, stolz (im falle der beiden figuren des früheren und heutigen glaubens) oder einfach nur fehlender empathie.
ich friere immer noch, der wind zieht durch die tür und lässt mich erschaudern, sobald jemand sie öffnet um einzutreten. aber was habe ich schon das recht, mich zu beklagen. ich lausche ruhig dem jaulen des windes hinter mir, hinter dem fenster. ich genieße es, hier meinen gedanken ihren freien lauf zu lassen, heute folgen sie geordneten bahnen, ich bin mit positiver energie erfüllt.

No & Ich

Ich werde nun mit einer neuen Rubrik beginnen. Und zwar werde ich Bücherrezensionen schreiben... ich selbst bin eine begeisterte Leserin, ich lese, seit ich denken kann. Man fragte mich einst, ob ich Bücher respektieren würde. Ich antwortete sogleich, dass ich sie liebte. Ich habe eine wirklich sehr innige Beziehung zu Büchern, sie begleiten mich überall hin, beruhigen mich, wenn ich down bin, entspannen mich, bringen mich zum Lachen und zum Weinen. Ich liebe ihren Geruch, ich liebe es, mir den Autor vorzustellen, wie er an einem Schreibtisch saß und in die Geschichte versunken alles Andere vergaß, wie nur noch Buchstaben, Wörter, Sätze existierten.

Das erste Buch, das ich hier vorstellen möchte ist No  & Ich. Die Autorin ist die Französin Delphine de Vigan, Mutter zweier Kinder, 1966 in Paris geboren. Sie muss eine außerordentlich sensible Frau sein.
Das Buch handelt von einer achtzehnjährigen Obdachlosen und einer dreizehnjährigen Hochbegabten, die bereits zwei Klassen übersprungen hat aber sich immer noch nicht die Schnürsenkel zubinden kann... Die zwei begegnen sich zufällig in ihrer Einsamkeit und können irgenwann nicht mehr ohneeinander.
Es ist eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe, ja, es ist tatsächlich zu meinem neuen Lieblingsbuch geworden. Ich empfehle es jedem wärmstens; es ist mit einer außerordentlichen Sensibilität geschrieben, und Delphine de Vigan beherrscht die Feinheiten der Sprache wirklich (wobei das Lob hier auch dem Übersetzter gilt); sie schafft es immer genau, ohne allzuvielen Worten genau auszudrücken was gerade ansteht. Was wirklich berührt, ist wohl immer das, was zwischen den Zeilen steht.
Das Buch ist dicht an weisen Sätzen, die zum Nachdenken anregen. Die Protagonisten sind Menschen mit einer großen emotionalen Tiefe, die schon zu viel vom Leben gesehen haben, schon zu viel mitgemacht haben. Trotzdem sieht man, wie die beiden Mädchen miteinander weiter reifen, sich gegenseitig guttun, manchmal weiß man nicht, wer nun wen stützt. Schaffen es die beiden, sich das zu geben, was sie immer suchten?
Kann einen eine Freundschaft retten... oder bleiben Die Dinge doch immer, wie sie sind? Kann man etwas gegen den Lauf des Schicksals unternehmen? Das sind Fragen, die einen während des ganzen Buches begeleiten, und auf die es wohl auch keine eindeutige Antwort gibt, das Gefühl gibt einem das Ende des Buches (welches ich hier nicht verraten werde). Aber vielleicht liegt die Antwort doch in den letzten Seiten des Buches, versteckt in Monsieu Marin's Worten: "Geben Sie nicht auf".

Die Dinge

ich will die welt sehen. ich will raus von hier, die enge der berge hinter mir lassen, nur noch den süßen duft der freiheit und die feine brise des glücks fühlen, ausbrechen, leben. weil ich weiß, dass alles glück der welt in uns liegt, wieso also sich ständig neue ziele stecken, immer höher, die einen immer unzufriedener machen? wieso nicht das nehmen, was man hat, und rausgehen, um die vielen möglichkeiten zu sehen, die sie uns verschweigen! es gibt tausend verschiedene sichtpunkte und wir kennen einen einzigen.
ich werdet sagen, jeder sechzehnjährige will die welt verändern, dumme spinnereien. ja, vielleicht bin ich eine träumerin, doch wenn erwachsenwerden bedeutet, mit dem träumen aufzuhören, verzichte ich lieber darauf. ich will Die Dinge nicht so akzeptieren, wie sie sind. niemals.

Montag, 12. Mai 2014

Our Perception of Beauty

ich habe gerade, während ich im internet gesurft habe, eine superinteressante studie über schönheit entdeckt, durchgeführt an der uni regensburg. was empfinden wir als schön, und wieso? wie hochgesteckt sind unsere schönheitsideale? sind sie erreichbar? wie sieht perfektion aus? schönheit wird greifbar gemacht. doch da stellt sich mir die frage... existiert schönheit ohne gefühl, lässt perfektion eine warme, persönliche ausstrahlung zu? guckt doch mal rein. http://www.beautycheck.de/cmsms/
die studie ist noch nicht abgeschlossen, ihr könnt also noch an den online-experimenten teilnehmen.  
ich habe noch mich noch etwas weiter informiert und folgende videos und bilder gefunden. ich glaube, jeder kommentar wäre überflüssig. seht also selbst. ach ja, die beiden bilder wurden im gleichen jahr geknipst!!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Home

zuhause ist wirklich der beste ort der welt. du brauchst gerade distanz? geh. entdecke die welt. folge ihrem ruf. aber das versichere ich dir... eines tages wirst du zurückkommen, tief den duft deiner kindheit einatmen und dir werden die tränen in die augen steigen.. denn diese wärme ist unvergleichlich. ein teil von dir.

Be Yourself

happiness and joy, sadness and depression...

lass jedes gefühl zu, vereine all deine negativen gedanken, lass sie gehen, fühle die energie der natur, das leben der bäume, nimm es in dir auf, atme die frische des seins, siehst du, das ist das wahre glück.
nicht die perfektion, aber die vollkommenheit des seins. das annehmen all der facetten ebendieses wird dir geben, was du suchst.

unterdrücke keine seite deiner selbst. akzeptiere dich, und beginne dann an dir zu arbeiten. und wisse, du bist einzigartig

Serenity

ich sitze immer noch am fluss. mein atem ist nun ruhiger und gelassen, ich blende alles aus, beobachte nur noch das tosende wasser und höre das melodische zwitschern der vögel. musik wurde wohl kaum erst vom menschen erschaffen. auch meine gedanken folgen nun weniger verstrickten bahnen, man sagt ja, ist der atem ruhig, ist es auch der geist.
ich blinzle in die sonne, die dabei ist, hinter den bergen zu verschwinden, ich habe wohl jegliches zeitgefühl verloren. ich erhebe mich langsam, lächelnd. dabei fällt mir ein grau-grüner stein auf, klein, unscheinbar, einer von vielen, ich nehme ihn mit... jeder tag lehrt einen etwas, aus jeder situation kann man etwas mitnehmen, was ich heute gelernt habe ist wohl, dass es wirklich okay ist wie man ist.
ich meine wirklich.
trotzdem sollten wir das keinesfalls als ausrede bei falschen verhaltensweisen verwenden. wir sind nicht perfekt, und werden es wohl nie sein... aber ist es nicht gerade der wunsch nach fortschritt und verbesserung, der uns als menschen auszeichnet? 

 
 

Samstag, 3. Mai 2014

I can't breathe

manchmal spüre ich den schmerz körperlich. es startet mit einem stich im herzen, von dort breitet er sich kribbelnd im ganzen körper aus, macht mich schwach, kraftlos. ich versuche zu atmen...
 
ich frage mich, ob liebe tatsächlich blind macht oder uns eher die augen öffnet um etwas zu sehen was anderen vesteckt bleibt...
ob liebe wirklich schmerzt oder es dann nicht liebe ist, weil sie im gegenteil glücklich macht...
ob liebe dem anderen immer nur das beste wünscht  oder vielleicht manchmal auch egoistisch ist...
ob liebe in uns brennt und uns mit passion und leben füllt, oder ob liebe in uns brennt und uns von innen auffrisst...
 
“Love is heavy and light, bright and dark, hot and cold, sick and healthy, asleep and awake- its everything except what it is!” (romeo and juliet, act 1, scene 1)